Überstunden berechnen: Wie funktioniert das genau?
Am Monatsende ist es oft ein Rechen-Wirrwarr: Wie viele Stunden habe ich diesen Monat wirklich gearbeitet und wie viele hätte ich vertraglich arbeiten müssen? Die Differenz daraus ergibt deine Überstunden (Mehrarbeit) oder eben Minusstunden.
Unser Überstunden-Rechner nimmt dir diese Arbeit ab. Du trägst einfach deine vertraglichen Soll-Stunden und deine tatsächlich geleisteten Ist-Stunden ein. Das Tool kalkuliert sofort die genaue Differenz.
Monatliche Soll-Arbeitszeit berechnen (Tabelle)
Ein häufiges Problem bei der Berechnung von Überstunden: Im Arbeitsvertrag steht meist nur die wöchentliche Arbeitszeit, aber auf dem Stundenzettel wird der ganze Monat abgerechnet. Um die wöchentliche Arbeitszeit in eine durchschnittliche monatliche Arbeitszeit umzurechnen, multipliziert man die Wochenstunden mit 4,33 (da ein Jahr 52 Wochen hat, geteilt durch 12 Monate).
| Wochenarbeitszeit | Monatliche Soll-Stunden (Durchschnitt) |
|---|---|
| 20 Stunden (Teilzeit) | 86,67 Stunden |
| 30 Stunden (Teilzeit) | 130,00 Stunden |
| 35 Stunden (Vollzeit) | 151,67 Stunden |
| 40 Stunden (Vollzeit) | 173,33 Stunden |
Überstunden auszahlen lassen: Was bleibt übrig?
Wenn du in unserem Rechner deinen Brutto-Stundenlohn eingibst, zeigen wir dir sofort an, wie viel Geld du durch deine Überstunden zusätzlich erarbeitet hast. Bitte beachte, dass es sich dabei immer um den Brutto-Wert handelt. Wie bei deinem normalen Gehalt gehen davon noch Steuern und Sozialabgaben ab, bevor die Auszahlung netto auf deinem Konto landet.